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Gemeinden Stuhr und Weyhe stimmen für Verlängerung der Linie 8
Der Rat der niedersächsischen Gemeinde Stuhr hat sich am Mittwochabend (6.5.2009) mit großer Mehrheit endgültig für die Verlängerung der Straßenbahnlinie 8 ausgesprochen. Zuvor waren die Ratsmitglieder informiert worden, dass die Investitionskosten für die Gemeinde voraussichtlich um 1,6 Millionen Euro auf dann 5,3 Millionen Euro ansteigen.
Die verlängerte Strecke, die vom Bremer Rolandcenter über Stuhr und Brinkum nach Leeste führt, soll insgesamt gut elf Kilometer lang werden und 2012 in Betrieb gehen. Die Gesamtkosten liegen bei gut 31 Millionen Euro. Drei Viertel der Kosten übernehmen Bund und Land. Ende Mai 2009 muss jetzt noch der Weyher Rat über den endgültigen Ausbau entscheiden.
Der Rat der Gemeinde Weyhe beschließt am 27. Mai 2009, auf der Grundlage der aktualisierten Kostenrechnung, die zeitnahe Umsetzung der Verlängerung der Linie 8 bis nach Leeste.
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Die Linie 8 fährt auf Kurs Stuhr und Weyhe (25. Mai 2008)
Bürgermeister Cord Bockhop (Stuhr) und Frank Lemmermann (Weyhe) zum Stand der Linie 8
Die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Stuhr und Weyhe in Sachen Straßenbahnlinie 8 wurde vor kurzem schriftlich besiegelt. Nur einen Tag, nachdem der Weyher Gemeinderat dem Umsetzungsbeschluss zugestimmt hat, haben wir Ende Januar eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
Die Vereinbarung regelt das Zusammenwirken sowie die Verteilung der Kosten und der Fahrgeldeinnahmen der Gemeinden beim gemeinsamen Projekt Verlängerung der Straßenbahnlinie 8 von Bremen-Huchting über Stuhr- Brinkum bis Weyhe-Leeste.Wir freuen uns darüber, dass beide Gemeinden so gut zusammenarbeiten. Die Vereinbarung ist ein deutlicher Beleg für die Fairness beider Gemeinden sowie eine gute Grundlage für die weitere Zusammenarbeit. Wir werden rechtzeitig Kompromisse finden, um allen, die durch die Straßenbahn eine Beeinträchtigung befürchten, gerecht zu werden.
Die Eröffnung der Linie 8 ist 2012 vorgesehen. Die Linie 8 fährt auf Kurs Stuhr und Weyhe.
Foto: Bürgermeister Frank Lemmermann
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Gute Gründe für die Straßenbahn
In der südlichen Region Bremens haben sich in den vergangenen Jahrzehnten Strukturen entwickelt, die durch eine dichte Besiedlung und besonders starke Pendlerbeziehungen von und nach Bremen geprägt sind. Dieser Entwicklung trägt das heutige ÖPNV-Verkehrsliniennetz Rechnung, das aus:
- Schienenpersonennahverkehr mit der Eisenbahn,
- Regionalbusverkehr und
- im geringen Umfang auch aus Stadtbusverkehr
besteht. Wichtigstes Verkehrsmittel ist heute der Bus. Das Busliniennetz trägt den Hauptanteil der Erschließung und ist überwiegend auf das Bremer Zentrum ausgerichtet.
Die Straßenbahnlinien der Bremer Straßenbahn AG enden derzeit noch innerhalb der Stadtgrenzen Bremens und stellen keine Verbindung zur Region her.
Als Schienenverbindung hat lediglich die Eisenbahnlinie Bremen - Kirchweyhe - Syke – Osnabrück Bedeutung für den Personennahverkehr in diesem Gebiet. Wegen der dezentralen Siedlungsstruktur der Gemeinde Weyhe ist sie jedoch nicht sehr groß. Die meisten Nutzerinnen und Nutzer sind zusätzlich auf Zubringer, wie Fahrrad, Auto oder Bus angewiesen.
Die Erweiterung des Straßenbahn-Liniennetzes mit einer kleinräumigen Erschließung würde daher die Erreichbarkeit der Region durch die Schiene verbessern und die gesamte Verkehrssituation entspannen.
Georg Drechsler, Geschäftsführer der WeserBahn GmbH: „Der zentrale Bestandteil der Überlegungen sind daher Straßenbahn-Anbindungen von Stuhr und Weyhe. Das neue Straßenbahnnetz, das 1998 in Betrieb ging, ist für mögliche Strecken in Richtung Stuhr und Brinkum mit der Linie 8 vorbereitet.“
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