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21. November 2017
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Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya

21. November 2017

Ihr mobiler Partner in den Landkreisen Nienburg, Diepholz und Bremen



Die Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya sind ein öffentliches Verkehrunternehmen mit Sitz in Hoya (Weser). Ihr Geschäft ist es, zu bewegen: Menschen und Güter - auf Straße und Schiene. Als Dienstleister der Region will die VGH  vor allem eines sein: Ihr mobiler Partner... in den Landkreisen Nienburg, Diepholz und in Bremen.

Die Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya GmbH (VGH) ging 1963 aus einem Zusammenschluss der Hoyaer-Eisenbahn und der Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf hervor. Auf der 38 km langen Bahnstrecke Eystrup – Hoya – Bruchhausen-Vilsen – Syke werden im Verbund mit DB Cargo und weiteren regionalen Eisenbahnunternehmen Güter für die heimische Wirtschaft befördert.

Die Gesellschafter sind u.a.:
  • Landkreis Diepholz,
  • Landkreis Nienburg,
  • Stadt Hoya, Stadt Syke,
  • Stadt Eystrup,
  • Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen,
  • Gemeinde Hoyerhagen,
  • Mittelweserbahn GmbH



Die VGH über sich selbst


Die VGH - Ein Unternehmen mit Tradition

Unser Geschäft ist es, zu bewegen. Menschen und Güter - auf Straße und Schiene. Und das tun wir für Sie schon sehr lange, gewissermaßen bereits im 3. Jahrhundert! Den Grundstein für die heutige VGH legte ab 1881 die damalige "Hoyaer Eisenbahn-Gesellschaft - HEG", die die Stadt Hoya mit dem Staatsbahnhof in Eystrup verband und somit den Anschluß an die große weite Welt herstellte.

1900 nahm die "Kleinbahn Hoya - Syke - Asendorf" den Betrieb auf, die auf schmaler Spur unsere Region mit den Strecken Hoya - Bruchhausen-Vilsen - Syke, Bruchhausen-Vilsen - Asendorf und Hoya - Bücken erschloss. 1963 fusionierten die HEG und die Kleinbahn HSA zu den heutigen Verkehrsbetrieben Grafschaft Hoya GmbH. Der Name ist übrigens der Bezeichnung des damaligen Landkreises Grafschaft Hoya entlehnt und weist auch heute noch trotz Kreisreform auf die Verbundenheit mit "unserer" Region hin.

Im Omnibuslinienverkehr sind wir bereits seit 1931 tätig. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde die Kleinbahnstrecke Bruchhausen-Vilsen - Asendorf seinerzeit auf Busbetrieb umgestellt und gleichzeitig bis Wietzen verlängert - eine Weiterführung der Kleinbahn bis zum dortigen Reichsbahnhof war zwar projektiert, ist aber nie verwirklicht worden. Da die Fahrzeugtechnik aber noch nicht ausgereift war und der Straßenzustand zu wünschen übrig ließ, dauerte dieser "Versuch" nur zwei Jahre.

In den 50er Jahren startete der Busverkehr erneut, um nicht durch die Schiene erschlossene Ortschaften zu erreichen. Das Liniennetz wuchs beständig und wird weitestgehend in gleicher Form noch heute betrieben. Ab 1972 übernahmen die Busse die Aufgabe der Triebwagen auf der Bahnlinie Eystrup - Syke, die aus wirtschaftlichen Gründen im Personenverkehr eingestellt werden musste. Desweiteren waren die Kleinbahn- und später die VGH-Busse zuverlässige Transporteure für die Belegschaften namhafter Betriebe in und um Bremen.

Ebenfalls in den 50er Jahren wurde von der Kleinbahn HSA ein neues Geschäftsfeld betreten. Die ersten Reisebusse wurden beschafft und machten Deutschland und Europa für die Landbevölkerung erfahrbar.

Heute sorgen unsere 50 Mitarbeiter dafür, dass auf der Bahnlinie Eystrup - Syke ca. 70.000 t Güter im Jahr transportiert werden, 30 Linienbusse auf 11 Buslinien verkehren, und drei komfortable Reisebusse Urlaubsreisen quer durch Europa unternehmen.


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Unsere Kommunikationsdaten


• Anschrift: Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya GmbH, Am Bahnhof 1, 27318 Hoya/ Weser
• E-Mail: info@vgh-hoya.de
• Telefon: 04251/ 93550
• Telefax: 04251/ 935539
• Internet: www.vgh-hoya.de
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Geschäftsfelder der VGH


Geschäftsfelder der VGH sind:
  • Omnibusse im Linienverkehr, zum Beispiel die schnelle Regionalbuslinie 150 zwischen Bremen und Hoya
  • Die VGH-Eisenbahnstrecke zwischen (Syke-) Heiligenfelde – Bruchhausen-Vilsen – Hoya und Eystrup im Güterverkehr wie auch im Personen-Sonderverkehr
  • Touristik über ein Reisebüro mit eigenem VGH-Reisekatalog

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Geschäftsfeld Cargo


Unsere Gesellschafter engagieren sich für den Erhalt des Standort-Faktors Schiene und bieten somit interessante Möglichkeiten für Gewerbeansiedlungen. Hierfür ist es wichtig, maßgeschneiderte Lösungen zu konzipieren.

Um das Know-how verschiedener regionaler Partner zu bündeln, ist die VGH Mitglied im Eisenbahnnetzwerk Bremen / Niedersachsen (EBN), in dem sich acht Eisenbahn-Unternehmen zusammengeschlossen haben. Wir verwirklichen Ihre Lösungen vor Ort.
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Geschäftsfeld Buslinienverkehr


Das Hauptgeschäftsfeld der VGH ist der regionale Omnibusverkehr. Die VGH betreibt Omnibusse im Linienverkehr im Gebiet des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN), vor allem in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya, aber zum Beispiel auch im Auftrag der Bremer Straßenbahn AG die Linie 30 zwischen Falkenberg und Bremen-Borgfeld.

Mit der „schnellen“ Regionalbuslinie 150 von Hoya über Bruchhausen-Vilsen - Syke - Brinkum bis zum Bremer Hauptbahnhof wird sogar eine Direktverbindung des Oberzentrums Bremen mit Hoya hergestellt.

Das Buslinien-Angebot betrifft auch das Gebiet des Verkehrsverbundes Landkreis Nienburg (VLN).
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Geschäftsfeld Touristik


Ein weiteres Geschäftsfeld ist ein interessantes Tourismusangebot, das über ein eigenes Reisebüro angeboten wird:

Neben Bus & Bahn sind die VGH auch gerne Ihr Partner, wenn es um das Thema Reisen und Urlaub geht.

Das VGH-Reisebüro im Bahnhof Hoya bietet Ihnen kostenlosen Rundum-Service bei Flugreisen, Linienflügen, Hotelvermittelungen, Ferienwohnungen, Kreuzfahrten und stellt Bahnfahrkarten aus. Täglich gibt es neue Last-minute-Angebote, damit Sie billig urlauben können.

Das VGH-Team hat für Ihre Wünsche immer ein offenes Ohr. Wir machen mehr aus Ihrem Urlaub!
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Geschäftsfeld Sonderzüge


Neben den Güterzügen verkehren auf der VGH-Bahnlinie auch Touristik-Sonderzüge im Personenverkehr mit historischen Triebwagen.
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Touristikzüge der VGH

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Der VGH-Triebwagen Nr. 1 steht für ihre Sonderfahrt bereit. (Foto: VGH)
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Gediegene Innenausstattung des VGH-Triebwagens T1
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Bei Uenzen
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Neben den Sparten Cargo und SPNV sind Touristikzüge unsere Spezialität. Foto: Sonderzugh der VGH mit einer historischen Diesellko der Baureihe V 36 bei Uenzen (Fotos: Stephan Wurst)
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Sonderzug bei Syke
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Sonderzug bei Hoya
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Güterzug bei Heiligenfelde
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Aktuelle Meldungen


Unsere neuesten Pressemitteilungen finden Sie hier
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Geschichte der Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya


Von der Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf zu den Verkehrsbetrieben Grafschaft Hoya

Mitte des 19. Jahrhunderts hatte die Eisenbahn als neues Transport- und Verkehrsmittel nicht nur die Industrialisierung auf Touren gebracht, sondern auch den Traum der Vernetzung von Städten und Ländern verwirklicht und den Zeitbegriff revolutioniert. Die Schnelligkeit, mit der man sich von Ort zu Ort bewegen konnte, blieb jedoch für Jahrzehnte auf die Schiene und Überwindung größerer Entfernungen beschränkt. Reisen und Mobilität als neues Lebensgefühl konnte sich zudem nur das wohlhabende Bürgertum leisten. Auf den Straßen von Stadt und Land vollzog sich das Leben nach wie vor im gemächlichen Rhythmus: Man bewegte sich zu Fuß, mit Pferd oder Fuhrwerk.

Mobilität galt im 19. Jahrhundert als eine in höchstem Maße vermögensabhängige Lebensqualität. Wer sich den Luxus eigener Pferdehaltung oder zumindest eines Mietwagens nicht leisten konnte, der hatte zeitlebens kaum Gelegenheit, auch nur das Heimatterritorium einigermaßen kennenzulernen. Ein Besuch in die nächste Kreisstadt war oft schon eine Tagesreise. Bevor das Automobil Allgemeingut wurde und eine scheinbar unbegrenzte Mobilität des einzelnen Bürgers einleitete, war die Siedlungsentwicklung an das Vorhandensein öffentlicher Verkehrsmittel gebunden.

Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts drang die Eisenbahn zunehmend auch in die ländlichen Regionen vor. Neben den Vorgänger-Gesellschaften der heutigen Deutschen Bahn AG waren es oft Landkreise und Gemeinden oder Privatunternehmen, die sog. "Kleinbahnstrecken" bauten (heute: nichtbundeseigene Eisenbahnen). Der Begriff ist irreführend, denn diese Bahnen waren nicht unbedingt "kleiner" als die Hauptstrecken.

Es begann mit zwei Gesellschaften

Um den abseits der Hauptstrecke Bremen - Hannover gelegenen Ort Hoya anzubinden, wurde 1883 die normalspurige Stichstrecke Hoya - Eystrup eröffnet und von der Hoyaer Eisenbahngesellschaft u.a. mit Dampftriebwagen betrieben.

1900 folgte die schmalspurige Kleinbahn Syke - Bruchhausen-Vilsen - Hoya (HSA) mit ihren Stichstrecken Bruchhausen-Vilsen - Asendorf und Hoya - Bücken (1905). Eine geplante Erweiterung der Asendorfer Strecke bis nach Wietzen wurde noch bis in die dreißiger Jahre hinein erwogen, kam jedoch nie zustande.

Eine durchgehende Zugverbindung zwischen den beiden Gesellschaften gab es nicht. Wer in Hoya umsteigen wollte, musste die Weser auf der Straßenbrücke zufuß überqueren. Erst 1912 wurde die Eisenbahnbrücke gebaut und die HEG verlängerte ihre Züge bis zum HSA-Bahnhof auf der linken Weserseite. Zu dieser Zeit schieden auch die Dampftriebwagen aus und wurden durch Dampflokomotiven ersetzt.

Schwierige Zeiten durch die Weltwirtschaftskrise

Die Zeit um 1930 war für viele Verkehrsunternehmen äußerst schwierig. Die Weltwirtschaftskrise 1929/1930, aber auch die aufkommende Konkurrenz durch Dieselbusse und Lastkraftwagen stürzten manche Eisenbahnen in eine existenzbedrohliche Krise.

Um den Personenverkehr auf der Schiene wirtschaftlicher zu gestalten, beschafften die Bahnen ab Beginn der dreißiger Jahre Leichttriebwagen, z. B. die HSA 1934 und die HEG 1937 die ersten Dieseltriebwagen. Das HEG-Fahrzeug ist noch heute als T1 vorhanden und für Sonderfahrten einsatzfähig.

Der Reisezugdienst auf der Asendorfer Strecke wurde bereits 1931 aufgegeben, aber auch ein Straßenbusdienst bewährte sich nicht. 1932 fuhren daher wieder Züge auf der heutigen Strecke der Museumseisenbahn Bruchhausen-Vilsen.

Um das Zeit raubende Umladen der Güter von den normalspurigen Reichsbahngürterwagen auf die schmalspurigen Kleinbahnwaggons bei der HSA und umgekehrt zu vermeiden, wurde ab 1940 der Rollbockverkehr eingeführt, d.h. die normalspurigen Güterwaggons wurden schmalspurigen Fahrgestellen in einer speziellen Anlage aufgeschemelt.

Mit der schon lange geplanten Umspurung von Schmal- auf Normalspur wurde noch 1945 begonnen, diese jedoch nicht fortgeführt.

1945 wurde die Weserbrücke zerstört und stand erst 1947 wieder zur Verfügung.

Weniger Bahn, mehr Bus

In den Kriegsjahren waren bei den Eisenbahnen ´kaum Streckenstill-Legungen zu verzeichnen und in den Nachkriegsjahren waren die Menschen zum "Hamstern" mit der Kleinbahn unterwegs. So konnte die HSA 1947 über 1 Million Fahrgäste verbuchen (zum Vergleich 1960: rund 200.000)!

Ab etwa 1950 wurden die Streckenstill-Legungen jedoch fortgesetzt. Hauptursache waren das "Wirtschaftswunder" und die daraus folgende Automobilisierung. Viele Strecken befanden sich in einem schlechten und unattraktiven Zustand und auch das Wagenmaterial war nicht das neueste. Die Fahrgäste zogen häufig den Vergleich zu modernsten Omnibussen. Ein erfolgreicher Wettbewerb mit dem Pkw war schwierig.

Ab Ende der fünfziger Jahre ging es auch bei der HSA mit dem Schienenpersonenverkehr bergab: 1959 rollte der letzte Personenzug bis nach Asendorf und 1960 bis nach Bücken.

1963 war das Ende der nicht umgespurten Stichstrecke Hoya - Bücken auch im Güterverkehr. 1971 folgte das "Aus" für den Güterverkehr nach Asendorf. Dieser Abschnitt blieb jedoch vorhanden und wird seit 1966 von der Museumseisenbahn Bruchhausen-Vilsen betrieben.

HSA + HEG = VGH

1963 fusionierten die bis dahin selbständigen Hoyaer Eisenbahn Gesellschaft AG und die Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf GmbH zu den Verkehrsbetrieben Grafschaft Hoya GmbH (VGH).

Gleichzeitig wurde die Strecke Syke - Hoya in zwei Abschnitten 1963 und 1966 umgespurt und durchgehende Verbindungen Syke - Eystrup geschaffen. Mit der Schiene ging es zunächst bergauf. Die VGH verfügten jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits über eine größere Busflotte und eine Straßenspedition. 1972 kam das "Aus" für die Dieseltriebwagen und der Ersatz durch Busse.

Im Omnibuslinienverkehr ist die VGH bereits seit 1931 tätig. Da die Fahrzeugtechnik aber noch nicht ausgereift war und der Straßenzustand zu wünschen übrig ließ, dauerte dieser "Versuch" nur zwei Jahre.

In den 50er Jahren startete der Busverkehr erneut, um nicht durch die Schiene erschlossene Ortschaften zu erreichen. Das Liniennetz wuchs beständig und wird weitestgehend in gleicher Form noch heute betrieben. Ab 1972 übernahmen die Busse die Aufgabe der Triebwagen auf der Bahnlinie Eystrup - Syke.

Der Busbetrieb heute

Ab Ende der sechziger Jahre erfolgte in Niedersachsen mit der Einrichtung von Mittelpunktschulen die Zentralisierung des Schulsystems, was der VGH neue Beförderungsaufgaben brachte. Hierfür wurden zahlreiche Gebrauchtbusse der Fa. Büssing gekauft. Exoten waren Gebrauchtbusse der ungarischen Marke Ikarus. Hauptsächlich für den Schülerverkehr erfolgte 1987 die Zulassung des ersten Gelenkbusses.

Die Zeichen der Zeit erkennend, wurden 1988 bzw. 1989 in Kooperation mit anderen Verkehrsbetrieben die Verkehrsgemeinschaft Landkreis Nienburg (VLN) und die Verkehrsgemeinschaft (heute Verkehrsverbund) Bremen/ Niedersachsen (VBN) gegründet, an denen die VGH als Gesellschafter beteiligt ist.

Die bisher freigestellten Schülerverkehre wurden in öffentliche Linien umgewandelt, einheitliche Tarifsysteme wurden eingeführt. Obwohl heute 85% des Fahrgast-Aufkommens im Schülerverkehr erzielt werden, so gewannen die VGH-Linien durch den Verbundtarif und abgestimmte Verkehrsangebote insbesondere im Berufs- und Freizeitverkehr im Raum Bremen an Bedeutung und Attraktivität.

1992 errichteten die VGH einen neuen Betriebshof mit großzügiger Abstellhalle, Waschhalle und neuer eigener Betriebswerkstatt. 1997 wurde das Bahnhofsgebäude in Hoya grundlegend saniert und um ein komplettes Reisebüro für Flug-, Schiffs-, Bahn- und Busreisen erweitert.

Für den Schienenverkehr hält die VGH eine Diesellokomotive und einen historischen Triebwagen vor.

Die Omnibusflotte der VGH umfasst derzeit rund 30 Fahrzeuge, davon 4 Reisebusse, 5 Gelenkwagen, 22 Linien- und Kombibusse sowie einen VW-Bus. Besonders stolz ist die VGH auf die beiden neuen, klimatisierten 15-m-Busse der Baujahre 1999/2000 und zwei Niederflurbusse der Marke Solaris.

Heute bedient die VGH 10 eigene Linien sowie weitere im Auftrage anderer Unternehmen.

Die wichtigsten eigenen Linien im VBN sind:

  • 150-Schnellbus: Hoya - Bruchhausen-Vilsen - Syke - Brinkum - Bremen Hauptbahnhof
  • 151: Hoya - Bücken - Asendorf - Bruchhausen-Vilsen - Syke
  • 152: Bruchhausen-Vilsen - Engeln - Schwaförden - Sulingen
  • 153: Bruchhausen-Vilsen - Syke
  • 154: Asendorf - Hohenmoor - Bruchhausen-Vilsen

Noch einmal saniert

Ende der achtziger Jahre war die Bahnlinie Syke - Hoya - Eystrup so desolat, dass entweder eine Totalstill-Legung oder eine Sanierung anstand. Mit tatkräftiger Unterstützung der Kommunen und durch das Engagement der Museumseisenbahn Bruchhausen-Vilsen gelang es jedoch, die erforderlichen Mittel zu beschaffen und 1992/93 eine grundlegende Sanierung der Gleisanlagen zu betreiben. Allerdings wurde der Abschnitt Heiligenfelde - Syke nicht berücksichtigt und dieser ist seitdem aus technischen Gründen gesperrt.

Aber dank der Sanierung rollen weiterhin Güterzüge und Sonderfahrten zwischen Eystrup, Bruchhausen-Vilsen und Heiligenfelde.

Perspektiven

Seit dem 01. Juli 2001 hat die WeserBahn GmbH, eine Tochtergesellschaft der Bremer Straßenbahn AG, die Betriebsführung über die VGH. Seit 2002 ist sie Mit-Gesellschafterin.

Georg Drechsler, Geschäftführer der WeserBahn GmbH: "Die VGH präsentiert sich heute als moderner und kundenorientierter Mobilitätsdienstleister, der aufgrund seiner Verwurzelung in der Region und der Fähigkeit zur flexiblen Anpassung an veränderte Marktsituationen dem kommenden Wettbewerb im ÖPNV mit Gelassenheit entgegensehen kann".

Überfüllte Straßen, hohe Benzinpreise und in der Folge höhere Transportkosten für Güter und Personen machen das Gleis als Alternative zum Transport auf der Straße und zum Individualverkehr wieder interessant. In Kooperation mit der BTE- Bremen-Thedinghauser Eisenbahn und anderen Bahngesellschaften sollen moderne Konzepte den Schienenverkehr wieder wirtschaftlicher und attraktiver gestalten.

Die regionalen Verkehrsunternehmen Bremen-Thedinghau-ser Eisenbahn GmbH, Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn GmbH, Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH, Mittelweserbahn GmbH, und Verden-Walsroder Eisenbahn GmbH arbeiten im Güterverkehr seit Mitte 2001 stärker zusammen und haben das Eisenbahnnetzwerk Bremen/ Niedersachsen (EBN) gebildet. Mit dem Beschluss der VGH-Gesellschafterversammlung am 05.12.2001 sind auch die Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya GmbH Partnerin des Eisenbahnnetzwerkes.

Zurzeit laufen die Vorbereitungen zur Instandsetzung einiger Streckenabschnitte, insbesondere zwischen Syke und Heiligenfelde. Wenn die Renaissance der Bahn in diesem Tempo weitergeht, kann sie vielleicht schon wieder bald voll in Betrieb genommen werden und Bremen über Syke und Bruchhausen-Vilsen mit Hoya verbinden und zwar zunächst im Güterverkehr, später vielleicht auch im Personenverkehr.

Die Schiene der Zukunft soll für alle Verkehrsarten offen sein: für den Tourismus, den Güter- und den Personenverkehr.


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Unsere Busse - machen Sie sich ein Bild!

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Herzlich willkommen!
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Die Busflotte der VGH
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Moderner Niederflurbus der VGH
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Ansprechende Inneneinrichtung eines Linienbusses der VGH
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Für jeden Zweck den richtigen Bus: Linienbus und Reisebus am Bahnhof Hoya
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Die VGH-Buslinie 150 bringt Sie von Hoya über Bruchhausen-Vilsen, Syke und Brinkum direkt in die Bremer City (Fo Am Brill) und zum Bremer Hauptbahnhof.
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